Kurzübersicht Achillestendinopathie
Eine Achillestendinopathie ist eine schmerzhafte Veränderung der Achillessehne, die meist durch Überlastung entsteht. Besonders häufig sind Sportler:innen betroffen, deren Sportarten viele Start-Stopp-Bewegungen oder Sprünge erfordern. Bei einer Achillestendinopathie verändert die Sehne ihre Gewebeorganisation, was zu Schmerzen und Leistungseinbußen führen kann.
Häufige Ursachen sind zu intensives oder plötzlich gesteigertes Training, unzureichende Erholung oder anatomische Veränderungen. Auch andere Risikofaktoren wie Übergewicht oder bestimmte Medikamente können das Risiko für eine Achillestendinopathie erhöhen.
Kardinalsymptom einer Achillestendinopathie sind Schmerzen, die sich schleichend einstellen. Sie treten vor allem morgens, nach längerem Sitzen oder auch bei Trainingsbeginn auf. Mit der Zeit lassen sie nach.
Die Schmerzintensität variiert mit dem Schweregrad. Je weiter die Achillestendinopathie fortgeschritten ist, desto höher die Gefahr von Schmerzen und Leistungseinbußen. Viele Patient:innen sind im Alltag schmerzfrei und nur bei Aktivität betroffen.
Die Behandlung erfolgt in vier Phasen mit unterschiedlichen Zielen:
Schmerzlinderung und Belastungsreduktion: Die Sehne soll nicht völlig entlastet, sondern nur so viel wie nötig belastet werden.
Kräftigung der Sehne: Durch gezielte Übungen wird die Sehne gestärkt.
Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten: Abhängig von der Schmerzgrenze werden Lauf- oder Sprungübungen langsam wieder eingeführt.
Rückkehr zum Sport: Die Übungen werden in das reguläre Training integriert.
Während dieser Phasen gilt es, das Training und die Symptome zu dokumentieren und die Belastung individuell zu steuern. Auch wenn die Rückkehr zum Sport bereits erfolgt ist, sollten präventiv die Themen Belastungssteuerung sowie Regenerationszeiten reflektiert werden. Auch ein Ausgleichstraining im Sinne eines Krafttrainings kann nützlich sein.
Du hast Beschwerden mit der Achillessehne? Gerne begleiten wir dich auf deinem Weg zum Comback.